Morgens steh ich munter auf,
will den grauen Tag umarmen,
doch im weiteren Verlauf,
zeigt mein Schwindel kein
Erbarmen.
Aus dem Nichts ergreift er
mich,
heimtückisch lässt er mich zaudern –
Pläne überwerfen sich,
an mir nagt ein kaltes Schaudern.
Meine ich, es ginge gut,
wirft mein Kopf mich aus der
Richtung.
Ich verliere jeden Mut,
in mir kichert die
Vernichtung.
Vor mir sitzt die
Schülerschar,
ich dozier’ in vollen Zügen,
plötzlich wird mein Alptraum
wahr
und mein Schein hört auf zu
trügen.
Nun sortier’ ich mein
Programm,
denke nach, im Schwindel
stockend.
Hände scheinen kalt und
klamm,
Meister Tod thront vor mir,
lockend
Ich ersinne einen Plan,
Gruppenarbeit kann mich
retten!
Sehen Sie es mir wohl an?
Kann ich noch die Wogen
glätten?
Einmal noch entkomme ich,
mag nicht, dass sie mich so
sehen.
Schwäche scheint mir
fürchterlich,
drum will ich allein
vergehen.
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