schaufle ich mein Grab.
Auf die falschen Pfade
zielend,
reißt es mich bergab.
Während ich noch untergehe,
während ich im Sumpfe stehe,
macht der Frust mich
schlapp.
Selbst mir auf die Nerven
gehend,
reim’ ich Vers um Vers.
Neben meinem Grabe stehend,
lächle ich – pervers!
Wenn ich mich schon selber
richte
und mich süffisant
vernichte,
leb’ ich doch als Scherz.
Kindnaiv um Liebe ringend,
schreib ich Großes klein.
Künstlich kaltes Glück
besingend,
mag ich fröhlich sein.
Während man mir weise
zunickt,
mir die Lebensader zudrückt,
schlaf ich sachte ein.
Lyrik ohne Sinn erschaffend,
bin ich mir suspekt.
Mich mit Wortmüll scharf
bestrafend,
lebe ich perfekt.
Wenn die Lügen Blüten
treiben,
will ich mich am Unmut
reiben,
ganz als Spottobjekt.

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